Der lustige Modellbauer
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Krupp Titan Sattelkipper

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Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Di 14 Mai 2013, 21:58

Hallo zusammen,

auch hier gehts immer so nach und nach weiter.

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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von John-H. am Di 14 Mai 2013, 21:59

Das Führerhaus sieht aber sehr nach Kunststoff aus! Wink
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Di 14 Mai 2013, 22:02

John-H. schrieb:Das Führerhaus sieht aber sehr nach Kunststoff aus! Wink


ertappt, das gabs mal von Veroma
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von John-H. am Di 14 Mai 2013, 22:05

Den Hersteller habe ich noch nie gehört oder gelesen,
liegt aber sicher daran das Autos/LKW nicht mein Gebiet sind! Very Happy
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Di 14 Mai 2013, 22:11

die stellen Metallkomponenten, Ketten, Bauteile, usw. für den Maßstab 1:14,5 bzw. 1:16 her.

Den Krupp gabs mal vor Jahren als Bausatz bei Conrad, ebenso einen Büssing 8000
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von John-H. am Di 14 Mai 2013, 22:36

Danke für die Info! Freundschaft
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Do 16 Mai 2013, 18:14

Hallo zusammen,

Grundlage für dieses Fahrzeug war ein Veroma-Bausatz, der mal über Conrad vertrieben wurde.

Allerdings ist aus dem ursprünglichen Bausatz (Pritschenwagen) außer dem Fahrerhaus, der Hinterachse und den Felgen nichts mehr verwendet worden.

Der Rahmen wurde in den Maßen der Sattelzugmaschine neu gebaut



Was für mich gar nicht akzeptabel war: die Stoßstange aus Resin, in einem RC Modell dieser Größe ist deren Lebenserwartung sehr beschränkt



Als Ersatz wurde eine Messing U-Schiene in konstanten Abständen eingesägt und passend zum Resinteil gebogen. Eine justierbare Gewindestange hält das Messingprofil in Form, während innen satt verlötet wird




Danach Kupferblech aufgelötet



und die überstehenden Enden sauber abgeschnitten






passt:



/
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Do 16 Mai 2013, 18:27

Hallo zusammen,

der Rahmen des Sattelkippers ist aus Aluprofilen erstellt




Die Doppelhinterachse pendelt in Wirklichkeit nur, Federweg gleich Null, daher wurden die Federpakete mit Polystrolstreifen "hochgepäppelt"



Zum Kippen ist eine Trapezspindel aus einem Resteverkauf eingebaut, die Drückstange ist aus Massivmessing gelötet



Die Kipperbrücke selber ist aus Alu erstellt, die Seitenwände aus Sperrholz in eingefassten Messing U-Schienen. Innen sind die Bordwände zum Schutz mit Blech ausgelegt











Kipptest mit 6 Kg schwerem Gewicht im vorderen Bereich der Brücke:



Zuletzt von Jörg am Di 25 Jun 2013, 22:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Video eingebettet)
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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Do 16 Mai 2013, 18:44

Hallo zusammen,


Funktion der Bordwände:


Diese sind nur als Pendelwände ausgeführt, die hintere ohne Verschluss durch vorgesetztes Lager. Bei den seitlichen muss man sich allerdings etwas einfallen lassen, sonst ist die Ladung direkt verloren.

In den Längsseiten ist eine Messingwelle mit aufgelöteten Stahlstiften gelagert. Ein Federzug am Kopfende zieht über einen Hebel an der Welle und drückt dabei die Stahlstifte Richtung Bordwand. Damit sind diese geschlossen. Zum Öffnen wird die Welle in die andere Richtung gedreht und gibt damit die Bordwände frei. Kann man natürlich auch noch mit Servo automatisieren.











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Re: Krupp Titan Sattelkipper

Beitrag von Seilbagger am Do 16 Mai 2013, 18:59

Hallo zusammen,


vielleicht hat sich jetzt manch einer gewundert, warum der Krupp hinten eine Anhängerkupplung hat. Der Grund dafür ist ein zweiter Auflieger, eine Sattelzugmaschine ist ja vielseitig.

Für den Transport der Gittermasten und sonstigen langen Teilen habe ich mir dazu einen Langmaterial-Spurläufer gebaut. Die Funktionsweise dieser seit Jahren nicht mehr zugelassenen Fahrzeuge war nur durch Recherche über Fotos zu ermitteln. Lange Zeit war mir nicht klar, wie die das früher gebaut haben, bin aber dann doch dahintergekommen.

Das Teil sieht auf den ersten Blick nur so aus wie ein heutiger Sattelauflieger, in Wirklichkeit ist das eine Ladebrücke, die am vorderen Ende mit einem Königsbolzen in der Sattelkupplung und am hinteren Ende drehbar auf einem 3achs Hänger aufliegt. Der Hänger wiederum hat eine teleskopierbare Deichsel, die in der Anhängerkupplung eingehangen ist. Fährt die Sattelzugmaschine jetzt zum Beispiel eine Linkskurve, drückt das Heck die Anhängerkupplung über den Drehradius der Hinterachse nach rechts. Die Deichsel führt dann die vordere Anhängerachse erstmal weiter geradeaus.











Wozu der ganze Aufwand ?

Ohne weit auszuholen, läuft der immerhin 80cm lange Auflieger exakt in der Spur der Zugmaschine. Allerdings schwenkt er hinten arg aus, das war auch der Grund, warum die Dinger irgendwann mal verboten worden sind.