Der lustige Modellbauer
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Empty Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am So 09 Feb 2014, 16:31

Hallo Kurt,

das ist mein Geheimnis...  scratch 

Na, gut... also als Grundlage benutze ich... das Bild ist nicht so dolle....
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Rimen_14

1)... Die Grundlage ist eine Beize die ich selber ansetze: Ganz einfach, Pigmentpulver in keiner Menge auf eine Untertasse streuen und mit einem nassen Pinsel vorsichtig auflösen und auftragen. Die Mischung also die Menge des Pigments im Wasser ist nicht sehr entscheidend, denn ich Wische gleich danach, vor dem Trocknen mit einem weichen Lappen alle Überschüsse wieder weg. So beleibt das Pulver nur in den Vertiefungen und den Poren hängen.
(In diesem Fall ist es Ocker-Rostbraun von Biofa, das eigentlich zum Abtönen von Wand-Farben benutzt werden soll, ich habe es vor Jahren bei Natura in Hamburg gekauft, die Firma und die Farbe gibt es noch, aber deren Seite ist recht nervig... )
Das wars bei 1 ... Aber der Riemen ist noch nicht fertig...

2) Die Vertiefungen im Gegengewicht habe erst nach dem Beizen geschnitten. Und dann mit Ocker-Rot nachgebeizt. Man sieht gut das das Holz nur beim ersten mal Pigmente annimmt, klar die Poren sind ja schon besetzt...
Das ist recht entscheidend, wenn man dem Holz eine bestimmte "Tönung" verpassen will, wie zum Beispiel weiter vorne im Bericht, helles Lindenholz in Richtung Teak beizen habe ich zu erst mit Ocker-Rot gebeizt. Und dann erst weiter mit anderen Farben behandelt.

3) Jetzt kommt die Alterung:
Dazu benutze ich besagtes Paynes-Grau. Sieht wie ein dunkles, bläuliches Grau aus, ist aber kein vergleich mit einer Mischung aus Schwarz und Weiss. Es ist vielmehr eine Mischung aus Komplementär-Farben die fast Schwarz wirkt. Das hat den Vorteil das dieses Grau die Farben nur abdunkelt und nicht bricht. Paynes hat dieses Prinzip bei seiner Malerei benutzt. Heute gibt's die Mischung fertig zu kaufen. (Meine ist von LUKAS)

Die Acryl-Farbe trage ich partiell dünn auf, und wische gleich mit einem Lappen nach. Je nach Untergrund-Strucktur wird das Holz mehr oder weniger dunkel und die Übergänge werden weich. Meistens reicht das nicht.
Jetzt kommt mein Malmittel ins Spiel, ich benutze Gummiarabikum. Es dient zum Lasieren. Meistens nehmen ich recht dunkle Lasur (wieder das Grau). Auftragen und leicht antrocknen lassen, dann wieder abwischen. Da kommt es auf das richtige Timing an. Zu früh: alles weg, zu spät, sehr dunkel und harte Kanten. Shit happens.

Jetzt kommt noch etwas reines Malmittel über alles um eine einheitliche Oberfläche zu bekommen. Und wieder mit dem Lappen (weniger Glanz) oder einem Papiertaschentuch (mehr Glanz) polieren. Das ergibt auch die helleren Holzkanten.
Zum Schluss habe ich noch die frischen Abnutzungen einfach mit Schleifpapier in die Oberfläche gearbeitet (oben an Schafft und unten am Blatt)

Hätte der Riemen unbenutzt verwittert aussehen sollen hätte ich mit etwas Weiss gearbeitet und kein Malmittel benutzt, weil es glänzt. So ein Mattes Holz kommt aber bei meinem Boot nur für das Deck (siehe vorn) in Frage, weil alles andere ja zwar alt aber mit z.B. Birkenpech gepflegt aussehen soll. (Decks werden nicht gestrichen oder geölt sondern nur gereinigt damit sie nicht rutschig werden) Das Schiff ist ja kein Wrack...

LG Steffan
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Beitrag von Falco 2014 am So 09 Feb 2014, 18:04

Danke, dass du dein Geheimnis gelüftet hast. Ich werde bei meinem Schiff wohl noch ein wenig herumprobieren, finde deine Lösung ziemlich gelungen.

LG

Kurt
Falco 2014
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Beitrag von Pirxorbit am So 09 Feb 2014, 18:39

Hallo Kurt,

hier noch ein Bild hinterher... Du musst wirklich ein wenig probieren, habe ich auch gemacht. Mein Boot ist nicht einheitlich bearbeitet. Unten in Laderaum hatte ich z.B. Skriptol zum Abdunkeln benutzt, geht auch, man muss nur ganz schnell sein beim verreiben sonst gibt es Ränder. Gerade mit den Weiss habe ich viel experimentiert und auch mal einiges abschleifen müssen....

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Rimen_15
Auf dem Bild noch mal die 3 Riemen. Der obere ist der Neue. Interessanter weise wirkt er anders als der in der Mitte, obwohl es das gleiche Holz ist. Der Unterschied könnte eigentlich nur daher kommen das der Obere nicht geschliffen worden ist. Ich wollte die Zeichnung vom Schnitzen erhalten....

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Mo 10 Feb 2014, 20:52

Hi ...

ich niete noch, zwischendurch ein Experiment... das Boot auf die Waage, leer = 165g. 165 hoch 3 / 1.000.000 = 4,4t Gewicht.... – googel Gewicht Roar Ege... Leer 2t ... Mist und nun??  Traurig 1

Was ist falsch??
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Gewich10

Help Steffan
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Beitrag von Cpt. Tom am Mo 10 Feb 2014, 22:10

Steffan, warum machst Du Dir Gedanken über das Gewicht Deines genialen Schiffchens. Glaubst Du das das irgendjemand irgendwann interessieren wird Very HappyVery Happy oder das jemand das Gewicht überprüft........Du bist ja päpstlicher als der Papst Very HappyVery HappyVery Happy
Lass das ja so und ändere jetzt nichts mehr, Du wirst Dich sonst tierisch ärgern.....!!!
Cpt. Tom
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Allesleser
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Beitrag von karl josef am Mo 10 Feb 2014, 23:05

steffan  Staunender Smilie  jetzt mache hier nicht solche dinger  Alter Mann 
karl josef
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Beitrag von Pirxorbit am Mo 10 Feb 2014, 23:16

... nö das nicht aber ich war oder bin neugierig ob das Gewicht auch in etwa hinhaut, das Modell hat ja eigentlich keinen doppelten Boden oder so. Deswegen dachte ich das Gewicht stimmt in etwa... na ja tut es nicht und ich frag mich warum? Die Formel stimmt nicht... Moment ich habe den Maßstab vergessen... (Idiot, ich) Mist, noch mal wie rechnet man das .... was ich da oben gerechnet habe ist Blödsinn. Ich geh schlafen,,, morgen früh fällt mir die Formel ein...

Gute Nacht Steffan
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Beitrag von karl josef am Mo 10 Feb 2014, 23:19

Pirxorbit schrieb:... nö das nicht aber ich war oder bin neugierig ob das Gewicht auch in etwa hinhaut, das Modell hat ja eigentlich keinen doppelten Boden oder so. Deswegen dachte ich das Gewicht stimmt in etwa... na ja tut es nicht und ich frag mich warum? Die Formel stimmt nicht... Moment ich habe den Maßstab vergessen... (Idiot, ich) Mist, noch mal wie rechnet man das .... was ich da oben gerechnet habe ist Blödsinn. Ich geh schlafen,,, morgen früh fällt mir die Formel ein...

Gute Nacht Steffan
oh oh,da wünsche ich dir aber trotzdem ein schönes nächtle Embarassed 
karl josef
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Beitrag von Pirxorbit am Di 11 Feb 2014, 08:01

... ich glaube ich hab,s
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Formel10

Demnach wiegt das Modell in "Echt" nur 1,32 t . Das könnte stimmen, es fehlt ja im Moment das Deck und die gesamte Takelage. Denke dann kommt's auch nicht ganz hin, weil die Bordwände zu dünn sind...
Das ist mir aber egal  Wink 

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Di 11 Feb 2014, 08:04

... die Klammern in der Formel kann man auch weglassen, sehen aber wichtig (schlauer) aus...
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Beitrag von Sigmund am Di 11 Feb 2014, 11:49

Steffan jetzt hat' s dich erwischt. Wir müssen uns doch keine Sorgen machen - oder???  Staunender Smilie 
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Beitrag von Sigmund am Di 11 Feb 2014, 12:41

Ich habe mir mal meine Gedanken gemacht, ob ein Modell nahezu das gleiche maßstabgerechte Gewicht hat wie das Original.
Ich denke mir das ein Modell immer entschieden leichter sein wird wenn man es wirklich identisch nachbaut. Also gleiche Materialien (Holzsorten) im korrekten Maßstab verwendet.
Ein Holzbalken 10x10x100cm hat ein gewisse Zellstruktur (mikroskopische Poren und Hohlräume).
Bei einem Modellbalken in 1x1x10cm hat sich aber die Zellstruktur nicht verändert sondern bleibt in der Originalgröße also umgerechnet 10mal größer.
Das ergibt einen größeren Hohlraum innerhalb des Modellbalkens und damit weniger Masse.
Also müsste doch der kleine Modellbalken im Maßstab gesehen weniger wiegen als der Originalbalken.

Mannohh - jetzt hat' s mich auch erwischt.  drunken 
Sigmund
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Beitrag von Pirxorbit am Di 11 Feb 2014, 14:01

... Nö das nun wirklich nicht... Es ist hilfreich zu wissen wie man Volumen und Gewichte ausrechnen kann, finde ich. Jedenfalls wenn man ein offenes Modell-Boot baut. Ich hatte vor 1/2 Jahr schon die Steine für den Ballast gesammelt und mir dabei einen abgebrochen wie voll das Boot damit gemacht werden muss... Mit Der Formel geht das ganz einfach. Man braucht 3t Ballast: 3/20/20/20 = 375g Ballast. Steine Abwiegen und in das Boot füllen. Das Reicht bei mir dann fast bis an die Mastbank. Fotos im Netz zeigen das die Roar Ege genau so hoch mit Steinen gefüllt ist.

Zu Deiner eigenen Überlegung: Dein Gedanken hatte ich auch schon. Der stimmt so leider nicht. Dein Holzbalken besteht zwar aus verschiedenen Teilen die unterschiedlich schwer sind, aber das Verhältnis der Teile  ändert sich beim verkleinern nicht. Denke doch mal an eine Metall-Legierung, z.B. ein Messingwürfel, da funktioniert die Formel auch. Bei einem Modell kommt es natürlich zu Abweichungen weil man zwangsläufig eben diese Verhältnisse nicht einhalten kann. Mein Boot hat natürlich weniger Eisen verbaut (keine echten Nieten), es sollte also leichter sein als das Vorbild.  drunken  bsssss....

LG Steffan
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Beitrag von Sigmund am Di 11 Feb 2014, 16:56

Bei einer hohen Dichte eines Körpers (Blei, Messing und Metall allgemein) fällt das nicht auf.
Aber bei Körpern mit geringer Dichte (Holz und ähnliches) denke ich doch schon.
Nehmen wir mal eine Schaumstoffmatratze. 10x100x200.
Nun das Modell in 1x10x20
Entweder wir nehmen ein anderes Material, das 10 mal dichter ist als das original Schaumstoff, dann wird das Gewicht auch im Maßstab hinhauen.
Aber wenn wir aus dem gleichen Schaumstoff eine kleine Matratze machen wird dieses Modell hochgerechnet leichter sein.
Für mich ist das eine logische Folgerung. Ich kann mich ja auch im Sumpf meiner chaotischen Gedankengänge verirrt haben.
Aber davon geht die Welt nicht unter.  :rach1: 
Sigmund
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Beitrag von Pirxorbit am Di 11 Feb 2014, 18:08

Da hast Du im Prinzip recht. Wenn Du bei der Verkleinerung der Schaumstoff-Matratze nur die Löcher ausschneidest, wird sie im Verhältnis leichter. Aber dann hast Du in der realen Umsetzung die Verhältnisse der Teile Kunststoff/Luft verändert. Was dann natürlich zu einer Abweichung von der reinen mathematischen Theorie darstellt. Du müsstest die Löcher halt mit verkleinern, dann stimmt es wieder. Je poröser die Stoffe sind desto schwieriger ist das Verhältnis von Volumen und Gewicht einzuhalten. Noch einmal zurück zu den Ballaststeinen... ich könnte jetzt zwei Steine nehmen die zusammen das richtige Gewicht haben. Sieht blöd aus... erst wenn ich auch Größe der Steine so aussuche das sie im Maßstab sind, kommt das Verhältnis Stein und Luftlöcher/Lücken wieder hin und das Volumen der Ballast-Ladung ist Korrekt. Feiner gemahlen währe der Haufen Steine kleiner.

LG Steffan

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Beitrag von karl josef am Di 11 Feb 2014, 23:14

@sigmund und steffan,  Pfeffer  alles klar,stimmt
die jacke 2014 seid ihr schon mal die anwärter  Winker 3  da muß sich stukabernd aber ansträngen  Cool 
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Empty Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Di 11 Feb 2014, 23:43

Hallo Reiner,
Du hast recht Sigmund spinnt ... ICH???? ...Stukabernd, den Flieger bewundere ich auch, das Teil an sich ist ja schon Detailreich, aber so wie er es baut, mannomann... hoffe das Gewicht stimmt...

.... So heute Habe ich in einem 2 Stündigen Gewaltakt meine Nieten fertig gemacht... also die am Rumpf.

noch nicht geschliffen...
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Nieten25
und das abgegriffene "Lineal"
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Linial10
Das Teilchen hat sich bewehrt.

Mit liebem Gruß an Kurt, die Fimo-Würste müssen natürlich möglichst gleichmäßig sein, kleine Abweichungen habe einen großen Einfluss auf den Durchmesser und die Wirkung. Zum Schneiden auf einer Glasplatte habe ich ein Skalpell mit einer geraden 11er Klinge benutzt. Fürs Kleben habe ich Sekundenkleber genommen, den ich vorher auf eine Alufolien-Schale getropft habe. Die Nieten habe ich mit der Spitze den Messers aufgenommen und an die richtige Stelle gedrückt. Das Lineal reicht ja über 4 Nieten. Ich habe immer als erstes die äußeren Nieten geklebt und dann die Beiden inneren. Misst man über 4 Nieten wird das Ergebnis gleichmäßiger. Da manchmal zu viel Kleber an den Nieten hängen bleibt habe ich manchmal erst die Niete mit dem Kleber an die Bordwand gedrückt, die hälfte des Klebers als Markierung hinterlassen und die Niete am nächsten Ort verbaut. Danach einfach eine "trockene" Niete in den Kleberfleck setzen und ferig. Das spart Klebstoff und geht schneller.

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Mi 12 Feb 2014, 09:03

... und gebeizt...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Img_1510
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Img_1511

LG Steffan
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Beitrag von Cpt. Tom am Mi 12 Feb 2014, 09:36

Hammerhart Steffan, Dein Schiffchen gefällt mir immer besser. Klasse gemacht und die Nieten......Wahnsinn.....!!! Very HappyVery Happy Zehn
Cpt. Tom
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Beitrag von Pirxorbit am Mi 12 Feb 2014, 10:35

... oh Danke Tom,

bin froh das ich das mit den Nieten gemacht habe. Ist auch viel schneller gegangen als ich gedacht habe...

noch eins:
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Nieten26

LG
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Beitrag von Falco 2014 am Mi 12 Feb 2014, 10:48

Sieht klasse aus Steffan, vielen Dank für die Beschreibung, wie du die Nieten angebracht hast. Ich denke, dass ich das später auch so machen werde. Bin froh, dass du da immer schon über deine Erfahrungen berichtest, ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht, aber noch keine gute Lösung oder Idee gehabt.

LG
Kurt
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Empty Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mi 12 Feb 2014, 11:38

Danke Kurt,

das mit den Nieten hat Spaß gemacht, gestern Abend hatte ich dann aber auch die Nase voll. Jetzt kommen noch die Nieten für das Dollbord, aber die mach ich aus Holz....

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Mi 12 Feb 2014, 15:38

Ich krieg ein Fön... Da misst man, schätzt Längen, bastelt und kontrolliert.

Und dann das:
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Nieten27
Passt genau. Da kann man sich aber klemmen... Na toll, das Boot ist vorne nur 2 Meter breit.  Nachdenken hilft...

LG Steffan
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Empty Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von John-H. am Mi 12 Feb 2014, 16:21

Tolle Wuarst Steffen!! Very Happy

Aber du weißt ja jetzt wie man die Paddel schnitzt! Wink
John-H.
John-H.
Co - Admin
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I - Seite 20 Empty Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mi 12 Feb 2014, 17:00

... ja, ist nicht schlim, muss noch zwei machen, die werden dann etwas kürzer. Aber ich hatte die Idee das es egal sein sollte wo man die Riemen einsetzt... das geht jetzt nicht mehr so gut...
Pirxorbit
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