Der lustige Modellbauer
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Einachsiger Buggy von Playmobil - Umbau in Variationen

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Beitrag von Falkenauge am Mo 11 März 2013, 11:20


Jetzt fehlten noch weiße Abzeichen. Die Blesse malte ich mit reinem Weiß (Revell Email Matt 5), aber an den Beinen begann ich über dem Huf mit dem Beige der Zähne und schuf dann in der Nass-in-Nass-Technik den Übergang zum Weiß. Den Übergang zum schwarzen Fell gestaltete ich durch ganz kurze Striche mit feinem Pinsel. Als letztes kamen mit mattem Schwarz (Model Master 1749E Flat Black) Schattierungen hinzu. Da der Original-Kunststoff des Pferdes leicht glänzt, bekam ich so ein lebendig wirkendes Fell. Damit war auch eine Lasur nicht mehr nötig. Die Farben konnten mit mattem Sprühlack aus dem Baumarkt fixiert werden. Dies milderte den unnatürlichen Kunststoffglanz weiter ab.

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Damit habe ich nun meine erste Pferdebemalung abgeschlossen, bei der ich alle Details berücksichtigt habe und nicht – wie vielfach bei Figurensammlern üblich – das Pferd als nicht ganz so wichtige „Beigabe“ angesehen habe.

Ach ja, die jetzt noch fehlenden Zügel werden dann nach Abschluss der Basteleien an den Verdecken angebracht.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Sa 23 März 2013, 12:27


Hallo Freunde,

jetzt ging es an das Verdeck. Als Stoff wählte ich eine beschädigte Schlafanzughose aus. Der dunkle Stoff ist relativ dünn und fusselt nicht beim Schneiden. Zuerst wurden wieder die nun bemalten Hauptspeichen 2 bis 5 mittels TESA-Film hochgeklappt fixiert und dann die oberen Querstreben mit UHU-Alleskleber eingestrichen. Darauf spannte ich das großzügig ausgeschnittene Stoffstück drüber und ließ den Kleber ausgiebig trocknen. Nach über zwei Stunden stellte ich fest, dass der Kleber hielt und das, ohne Spuren beim Stoff zu hinterlassen.

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Ohne die Fixierung zu entfernen, nahm ich nun das Teil vom Holzmodell und nähte zusätzlich den Stoff an den beiden Enden der Querstreben von den Speichen 2, 3 und 4 fest. Bei der Hauptspeiche 5 wurde danach der Stoff für den oberen Bereich passend zugeschnitten, um die Querstrebe herumgeklebt und dann erst an den beiden Enden festgenäht. Nun entfernte ich die Fixierung, befestigte das Teil wieder auf dem Holzmodell und klebte den Stoff an den Seiten der Speichen an.

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Nach ausgiebiger Trocknungspause nahm ich das Verdeck erneut vom Modell und nähte den Stoff auch an den Seiten der Streben an. Und wieder musste das Verdeck auf dem Holzmodell befestigt werden, um auch die Hauptspeiche 1 ankleben zu können. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Hier wurden doch mehr Klebespuren sichtbar.

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Bevor ich mir über die Klebespuren Gedanken machte, nähte ich zuerst auch die Hauptspeiche 1 fest. Nun konnte ich die seitlichen Kanten und die hintere Begrenzung des Verdecks zuschneiden. Bei der Zusammenfaltung des Stoffes an den Speichen sollten dann die Probleme beginnen. Damit hatte ich jedenfalls gerechnet. Aber – weit gefehlt – der Stoff legte sich fast alleine in Falten! Der ursprünglich geplante zusätzliche Einbau von Nebenspeichen ist also nicht nötig.

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Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am So 24 März 2013, 14:40


Bei der Bearbeitung der Fotos und im Vergleich zum schwarzen Nähgarn fiel mir immer mehr auf, dass der Stoff eher ein sehr dunkles Blau ist. Meine mir wohl bekannte Farbschwäche, was die Unterscheidung von Nuancen angeht, hatte mir einen Streich gespielt! Also färbte ich den Stoff mit schwarzer Dispersionsfarbe nach. Dazu ließ ich das Verdeck weiterhin auf dem Holzmodell.

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Durch das wechselnde Auf- und Abbauen des Verdecks auf das Holzmodell war die Bemalung der unteren Speichenenden leicht beschädigt worden, so dass auch hier noch kleinere Farbkorrekturen nötig wurden.

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Da ich davon ausgehe, dass mir das zweite Verdeck besser gelingt, soll mein Buggy das erste bekommen. Zur Übertragung der Bohrlöcher vom Holzmodell auf die Plastik-Karosserie fertigte ich mir aus stabiler Pappe eine Bohrschablone an. Durch einfaches Drehen ist sie für beide Seiten verwendbar. Nun konnte gebohrt werden.

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Der große Moment war da! Die Montage des Verdecks auf dem Buggy war mit wenigen Handgriffen erledigt. Zur Befestigung der Speiche 1 an der Karosserie nahm ich wieder UHU-Alleskleber. Mit herunter geklapptem Verdeck machte ich die ersten Fotos meines umgebauten PLAYMOBIL-Buggys.

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Viele Grüße, HW
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Beitrag von JesusBelzheim am So 24 März 2013, 15:10

Sehr schoen HW, mir gefaellt dein Buggy Bravo

In Fertige Bauberichten verschoben
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Beitrag von Falkenauge am So 24 März 2013, 20:33


Danke, Peter, aber die 3 Buggys sind noch lange nicht fertig! Roofl

Für meine Buggys fehlen noch die Zugpferde und ob ich bei beiden das Zuggeschirr in gleicher Art und Weise gestalte, weiß ich noch nicht. Hat aber noch Zeit, da die potentiellen Zugpferde noch im Umzugskarton "schlummern".

Für die Fotos mit hoch geklapptem Verdeck lieh ich mir Stefans Kutschpferd aus und verpasste diesem auch gleich die fehlenden Zügel in passender Länge.

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Mein Landarzt Doc MacPfuscher scheint sich im neuen Buggy wohl zufühlen. Oder seid ihr anderer Meinung?

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Viele Grüße, HW

wird fortgesetzt Wink
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Beitrag von Gast am So 24 März 2013, 21:31

Der Docktorwagen ist gut umgebaut besonders die Plane aber ein völlig falsch dargestelltes Sielengeschirr.
Wo sind die beiden Zugriemen?Und das Ortscheid?
So wie dargestellt, zieht kein Pferd den Wagen.Geht garnicht,
Ich denke mal als Kind was auf den Bauernhof groß geworden ist kann ich das schon beurteilen.Einachsiger Buggy von Playmobil - Umbau in Variationen - Seite 2 Brustb10
C=http://images.search.conduit.com/ImagePreview/?q=pferd%20mit%20sielengeschirr&ctid=CT2625848&searchsource=2&CUI=UN37883640893266857&UM=UM_ID&start=0&pos=10
Siehe schwarzen Pfeil
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Beitrag von Falkenauge am Mo 25 März 2013, 09:00

Wie schon mal geschrieben habe ich mir die künstlerische Freiheit genommen, das Seil wegzulassen!

Dafür müsste ich die Deichsel umgestalten und auch das Abspannen wäre schwierig!

Außerdem ist dies kein deutscher Landarzt aus dem 20. Jahrhundert.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Do 06 Feb 2014, 15:34

Hallo Freunde,

nach längere gesundheitlich bedingter Zwangspause hier im Forum kann ich berichten, dass auch der zweite Buggy mit beweglichem Verdeck fertig ist und das Exemplar mit Kutschpferd in Longforcity steht.

Bei mir fehlen weiterhin Zugpferde für beide Buggys und Besatzung für den zweiten.

Hätte auch gerne zwei Bilder gehostet, aber das geht wohl gerade nicht.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Fr 07 Feb 2014, 15:29

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Viele Grüße, HW
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Beitrag von nozet am So 09 Feb 2014, 11:21

Hallo Hans-Werner,

1 Jahr ist vergangen und immer noch keine Zugpferde?
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Beitrag von Falkenauge am So 09 Feb 2014, 13:10


Hallo Norbert,

bei den Zugpferden und auch anderen Zugtieren gibt es für mich zwei Probleme. Einerseits ist es eine Kostenfrage und andererseits ist die Auswahl nicht besonders groß und ich habe eigentlich alle Varianten schon vor anderen Fuhrwerken. Also ist Umbau und/oder eigenes Modellieren angesagt.

Außerdem ergaben sich aus verschiedenen Gründen immer wieder andere Bastelschwerpunkte. Im Frühjahr werde ich aber wohl das Thema Fuhrwerke erneut in Angriff nehmen.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Blaasi am Di 18 Feb 2014, 12:23

Hallo Hans-Werner.

Figuren sind nicht mein Thema - und so bin ich eigentlich eher zufällig hier gelandet. Man muß ja auch ab und zu über den "Tellerrand" schauen um etwas dazuzulernen.
Es hat mich dann doch etwas erstaunt, was man aus Spielzeug wie Playmobil so zaubern kann. Ich finde die Buggys sehen gut aus und man sieht auch, was da an Arbeit und Ideen drinsteckt.

LG - Reinhard
Blaasi
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Modellbau-Experte
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Beitrag von Falkenauge am Di 18 Feb 2014, 15:54



Vielen Dank, Reinhard.

Ja, Playmobil hat wirklich großes Umbaupotential, was dadurch erleichtert wird, dass sich die verwendeten Kunststoffe für meinen Geschmack recht gut bearbeiten lassen.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am So 06 Apr 2014, 14:58


Ende Februar, als ich erneut mit dem Thema Fuhrwerke begann, war die Entscheidung für beide Buggys gefallen: Aus der Weichplastik-Serie von Elastolin hatte ich ein Pferd über und wählte es für meinen Doc Macpfuscher. Bei diesem Pferd musste ich den Hohlguss im Bauch von unten verfüllen. Zur Materialersparnis klebte ich zuerst Küchenpapier in die Höhlung.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20373-bemalungen-umbauten-eigenbau-neue-fuhrwerke-fur-meine-dioramen

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Für den Buggy mit beweglichem Verdeck gefiel mir ein Paar als Insassen sehr gut, aber welches ich nehmen würde, war noch nicht entschieden. Dagegen hatte ich bei SCHLEICH den Tennessee Walker Jährling (Nr. 13714) entdeckt, den ich von der Größe her passend fand. Ein stehendes Zugpferd wählte ich, da der Buggy mit dem Paar gerade bei der Kirche angekommen sein sollte. Hufeisen musste ich hier nicht mehr ergänzen, aber neben dem Entgraten war es für mich auch nötig, die Hersteller-Beschriftungen (Markung) zu entfernen. Außerdem bohrte ich Löcher für die Kandaren aus Blumendraht.

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Ende März bekam ich von einem Sammlerfreund den Abguss einer sitzenden Frau in Sonntagskleidung. Die seitlich gedrehte Körperhaltung mit Blick leicht nach unten ergab für mich fast zwangsläufig die zu gestaltende Szene: Neben der Frau sitzt der kleine Sohn des Paares, während der Mann bereits ausgestiegen ist. Wie typisch! Aus einem Figuren- oder Zubehör-Neuzugang entstehen gleich weitere Bastelideen. Beim Kind und beim Mann entschied ich mich zur vollständigen eigenen Modellierung, während bei der Frau nur leichte Korrekturen und die Bemalung nötig sind.

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Zum Bau der Drahtinnengerüste für die geplanten Figuren orientierte ich mich am Siedlermädchen (Nr. 7709) und am Rancher (Nr. 7710) von Elastolin, um Größe und ungefähre Umrisse festzulegen.

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Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Di 15 Apr 2014, 10:57


Beim Entgraten am Elastolin-Pferd war wie immer bei Weichplastik ein scharfes Skalpell nötig, das man mit gebührender Vorsicht handhaben sollte, um weder zuviel vom Pferd noch etwas vom eigenen Finger wegzuschneiden. Im Bereich zwischen den Ohren war gussbedingt einiges nachzubessern: Ich schnitt dort Material weg und modellierte dann nach.

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Die Bauchregion des Pferdes war wieder eine gute Gelegenheit, ein „Auffanglager“ für Reste angemischter Modelliermasse zu bekommen. Die Hufeisen entstanden ebenfalls aus APOXIE SCULPT. Außerdem bohrte ich Löcher für die Kandaren aus Blumendraht.

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Beitrag von Falkenauge am Mo 16 Jun 2014, 12:13


Der Abguss der Westernlady hat leichte Fehler, die ich nach dem Entgraten zuerst mit Messer und Kleinfräse korrigierte. So verbesserte ich die Haarstrukturen, die Kragenaufschläge und die Finger. Für den Rest brauchte ich dann APOXIE SCULPT. Zuerst modellierte vor allem das Kleid nach, damit eine einheitliche Sitzfläche entsteht. Mittels eingeölter Frischhaltefolie konnte das ergänzte Material fürs Kleid direkt der Sitzbank angepasst werden.

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Die Modellierungen am Jungen begann ich mit einem größeren Materialrest, der beim Umbau Old Shatterhands (Elastolin Nr. 7550) übrig geblieben war.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20254p15-bemalungen-umbauten-modellierungen-neue-cowboys-fur-meine-dioramen

Nach den sehr komplizierten Arbeiten an den Sporen wollte ich die Modelliermasse irgendwie schnell loswerden und fand in dem Moment kein geeignetes „Auffanglager“. So bekam der Sohn der Westernlady die ersten Grundformen des Rumpfes.

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Bei den Figurenmodellierungen, deren Grundlage die Preiser-Figurenteile ADAM sind, hatte ich fertige Köpfe.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t13267p30-meine-longhorn-herde-wachst

Daher begann ich z. B. bei den beiden Cowboys zur Branding-Szene mit der Modellierung von den Stiefeln. Beim Jungen ist für mich das Gesicht die größte Herausforderung und so werde ich die detaillierte Modellierung diesmal damit beginnen.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Mo 30 Jun 2014, 15:10


Beim zuerst umgebauten Buggy sollte mein Doc MacPfuscher noch einen Arztkoffer bekommen, denn eine normale Tasche fand ich irgendwie zu „banal“. Die Vorlage hatte ich in der Time Life Reihe „Der Wilde Westen“ im Band „Der Weg nach Westen“ gefunden und für mich vereinfacht umgezeichnet. Da die in letzter Zeit benutzten Dispersions- und Acrylfarben meiner Entwürfe zur leichten Wellung des Kopierpapiers führten, wählte ich zur farbigen Gestaltung dieses Entwurfes Wachsmalstifte. Zum Durchzeichnen der Vorlagen auf das Papier –  auch oder gerade bei gespiegelten Darstellungen – leistet mir mein Lichtpult aus alten Uni-Tagen hervorragende Dienste.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10228p30-western-dioramen-fur-54-90-mm-figuren#514475

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Für die Maße des Koffers orientierte ich mich ungefähr an der Flaschengröße und dann vor allem am Platz im Fußteil des Buggys. Den Holzkasten baute ich mir aus Eisstielen und Kaffee-Rührstäbchen zusammen. Mit den Bastelarbeiten begann ich zusammen mit dem Eigenbau-Gewehrständer in den Härtungs- und Trocknungspausen meiner Lagerfeuer. Beim Auslegen der ersten Bauteile aus Eisstiel-Stückchen änderte ich noch die Breite des Koffers in 3 cm um und fand auch, dass die Tiefe des zweiteiligen Vorderteiles mit 0,5 cm zu gering kalkuliert worden war, denn die Eisstiele besitzen eine Stärke von 0,2 cm. Wie beim Vorbild bekamen also auch bei mir das Rück- und das Vorderteil die gleiche Tiefe. Für das Rückteil hatte ich vor Montagebeginn auch schon den mittleren Regalboden angefertigt. Beim Vorderteil wartete ich vor dem Zuschneiden der Regalböden und auch der mittleren Seitenteile die Ergebnisse der ersten Montage ab.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20254p15-bemalungen-umbauten-modellierungen-neue-cowboys-fur-meine-dioramen

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Das Zusammenkleben der vorbereiteten Einzelteile ergab ein fast fertiges Rückteil und die beiden angefangenen Vorderteile. Bei letzteren probierte ich zuerst die Passgenauigkeit für den späteren Verschluss und schmirgelte daraufhin noch leicht nach. Für die Außenseiten vorne und hinten störten mich die Rinnen zwischen den Holzbauteilen und ich klebte Pappteile auf, die etwas kleiner als die gesamte Fläche waren. So wollte ich eine Zierfunktion erreichen.

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Mit den eingesetzten Regalböden und den ergänzten Seitenteilen waren auch die Vorderteile stabil genug zur weiteren Bearbeitung: Die Vorderkanten der Flaschenregale entstanden aus Kaffee-Rührstäbchen.

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Dieser Arztkoffer ist ein gutes Beispiel meiner Bastelweise: Durch das Sichten von Büchern und Internetseiten und/oder neue Figuren und Zubehör entsteht die Idee, was für meine Szenen noch fehlt. Diese Idee wird erst mal kommentarlos an passender Stelle in mein Basteltagebuch am PC eingefügt. Vor Bastelbeginn wird näher recherchiert und bei Bedarf ein Entwurf gezeichnet. Während meiner Behandlungen am Freitag kann ich entspannt auf der Fango-Packung die weiteren Schritte planen und zu Hause notieren. So bin ich bei vielen Projekten im Basteltagebuch oft theoretisch weiter als in der Realität. Das hat den Vorteil, dass ich bei Bastelpausen an einem Projekt bei späterer Fortsetzung schnell nachlesen kann, wie es weiter gehen soll. Während der Bastelei ergeben sich dann Korrekturen, wenn sich Strukturen nicht so umsetzen und/oder gestalten lassen, wie ich es eigentlich gedacht hatte. Auch ändere ich die ursprünglich geplanten Maße, wenn sich wie hier beim Basteln dadurch ein besserer optischer Gesamteindruck ergibt.

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Beitrag von Falkenauge am Di 08 Jul 2014, 13:37


Zuletzt entstanden die Schubladen aus Pappe. Für die Größenermittlung der Medizinfläschchen bastelte ich mir einen „Dummy“ aus Papier: Origami à la HW.

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Ein Problem besonderer Art waren die benötigten Flaschen. Die passende Form zu modellieren wäre kein Problem, aber ich wollte den durchscheinenden Eindruck des Glases erreichen. Bei meinem Promille-Kutscher Johnny Fusel hatte ich die Flasche aus zwei unterschiedlich starken Plastikröhrchen gebastelt und die Verbindung beim Flaschenhals modelliert. Da die Flasche in der Hand gehalten wird, fällt dies nicht so auf.

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Bei den hier erforderlichen eckigen Medizinfläschchen ist aber gerade dieser Bereich dauernd im Blickwinkel. Also versuchte ich zuerst, ob ich die Falttechnik für die Probe auch mit Kopierfolie machen könnte. Das Ergebnis überzeugte mich anfangs gar nicht. Gerade der Bereich des Halses mit der Ausbuchtung zur vollen Flaschengröße ist so nicht zufriedenstellend zu gestalten und dann waren auch die Hilfslinien mit Permanentstift kaum vernünftig zu entfernen.

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Trotzdem klebte ich mit dem Kompaktkleber mehrere quadratische Blättchen erst quer auf und dann senkrecht als Stöpselgriff ein kleines Stückchen von einer Transparentverpackung für Lebensmittel. Da sich so kleine Bauteile nicht passgerecht zuschneiden und verkleben lassen, waren die benutzten Teile zu groß und wurden erst nach Aushärtung des Klebers direkt auf der Flasche kleiner geschnitten. Dann machte ich einen Bemalungstest mit brauner Glasmalfarbe (WACOLUX Transparent Nr. 11).

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Insgesamt ist das Bastelergebnis doch gar nicht so schlecht geworden, oder?

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Beitrag von Falkenauge am Mo 28 Jul 2014, 12:23


Beim nächsten Versuch wollte ich ohne sichtbare Spuren des Permanentstiftes auskommen, um eine helle Flasche zu bekommen. Dazu nahm ich die fertige Flasche und nutzte sie als Schablone. Ich umrahmte nur die hochzuklappenden Bauteilbereiche und schnitt innen an den Linien entlang. Nach dem ersten Kleben des bauchigen Flaschenteils ließ ich Kleber hineinlaufen, der die Medizin darstellen sollte. Um das Teil zu stabilisieren, umklebte ich es mit TESA-Film. Böser Fehler! Unter der Hülle trocknete der Kleber nicht, aber dafür verband sich der TESA-Film so intensiv mit dem Bauteil, dass ich alles wegwerfen musste.

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Neue Flasche, neues Glück: Anzeichnen und Ausschneiden ging schnell, aber beim Kleben der Flasche stellte ich dann fest, dass erneutes Auftragen von Kompaktkleber den getrockneten Bereich wieder anlöst. Schöne Schei...! Egal, also verzichtete ich auf die Flüssigkeitsfüllung. Die Flasche wurde eh eher suboptimal. Trotzdem bastelte ich noch den Flaschenrand und den Stöpsel.

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Im Arztköfferchen dürfte sowieso nicht viel von den Flaschen zu sehen sein, aber trotzdem suche ich weiterhin nach der für mich optimalen Lösung für den Eigenbau.

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Beitrag von Falkenauge am Do 07 Aug 2014, 15:26


Für die nächste Flasche griff ich wieder auf mein Probeexemplar aus Papier zurück. Das Foto mit den beiden Flaschen aus Kopierfolie und dem „Dummy“ gefiel mir und parallel modellierte ich gerade. Also bekam die Papierflasche einen Hals und den Stöpsel aus APOXIE SCULPT. Der doch recht weiche Papierteil der Flasche wurde dabei etwas zerdrückt, aber insgesamt gefällt mir die endgültige Form.

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Mit den Überarbeitungen an der Bluse, am Kleid und am Hut und den zuletzt durchgeführten Korrekturen am rechten Ärmel und am linken Unterrand des Jacketts hatte die Mutter für den Buggy mit beweglichem Verdeck nun ihr Sonntagsornat.

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Insgesamt gehen die Korrekturen wohl schon eher in Richtung Umbau.

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Beitrag von Falkenauge am Di 12 Aug 2014, 12:09


Der nächste Schritt in Punkto Flaschenproduktion ergab sich beim Besuch des Bastelladens PANDURO im Harburger PHOENIX CENTER. Dort kaufe ich mir FIMO EFFECT Nr. 014 Transparent weiß.

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Mittlerweile hatte ich einen älteren Kleinbackofen für Bastelzwecke eingeweiht und nahm nun die kleinere, neuere Schale für FIMO, während die größere, deutlich ältere dem Trocknen von Material dient.

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Damit standen Versuchen mit ofenhärtendem FIMO nichts mehr im Wege. Das Modellieren mit FIMO war insgesamt schwieriger als mit APOXIE SCULPT. Die Masse reagierte für meinen Geschmack etwas zäher. Was gar nicht funktionierte, war die Nutzung eines Hilfsgestells mit Speiseöl als Trennelement. Um eine innen hohle Flasche zu bekommen, nahm ich meinen kunststoffummantelten Draht und entfernte oben ein Stück des Kunststoffes, um den Unterschied zwischen Innenraum und Flaschenhals darzustellen. Nur konnte ich den Draht nicht nach unten aus der darum herum modellierten Flasche herausziehen. Also ließ ich die Flasche auf dem Draht und modellierte eine zweite Flasche ohne Hohlraum. Das nächste Problem ergab sich aus dem Backofen und zwar daraus, dass er keine Gradeinteilung für die Regelung der Heizenergie besitzt, sondern eine rein numerische Skala. Bei FIMO wird eine Temperatur von 110° C, aber nicht mehr als 130° C für das Verfestigen empfohlen. Bei meinem großen Backofen im Herd liegt dieser Temperaturbereich etwa in der Mitte der maximal erreichbaren Temperatur von 250° C. Also wählte ich bei meinem Bastelofen auch die mittlere Einstellung. Allerdings war dann mein erster Versuch nicht dazu zu gebrauchen, um die optimale Einstellung zu finden. Denn ich hatte den Ofen einfach zu lange nicht benutzt und hatte vergessen, dass die Abschaltung über das Thermostat keine endgültige ist. Also wollte ich die beiden ersten Flaschen aus FIMO in Ruhe abkühlen lassen und fuhr zum Einkaufen, ohne den Ausschalter zu betätigen. Als ich nach Hause kam heizte der Ofen gerade wieder und ich hatte keine Ahnung, wie oft er dies in meiner Abwesenheit gemacht hatte. Fest waren beide Flaschen jedenfalls, aber von Transparenz war kaum was zu bemerken.

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Daher versuchte ich es erneut, eine innen hohle Flasche zu modellieren, nur ging ich diesmal anders vor: Über 10 Stunden später setzte ich mich abends an meinen Arbeitsplatz, dessen Untergrund fürs Modellieren vorbereitet war, nämlich mit Alufolie. Leicht angefeuchtet bleibt keine Modelliermasse darauf kleben. Auf der Unterlage befand sich noch ein kleiner Krümel des FIMO’s vom Morgen und der war immer noch völlig unverändert nutzbar. Diesen Krümel formte ich zu einem Block, der den inneren Flüssigkeitspegel in der Flasche darstellen sollte. Dann walzte ich mir mit einer kleinen Glasflasche ein größeres Stückchen FIMO möglichst dünn und wickelte es um den Kern. Die Gestaltung eines kleinen Halses mit Öffnung gelang mir zwar, aber insgesamt wurde das Teil zu klein und so wurde es zum Tintenfässchen umdeklariert. Eine weitere Flasche versuchte ich dann, aus einem Stück zu modellieren. Diesmal zeigte es sich, dass die Temperatureinstellung richtig ist: Nach einem Aufheizungsdurchgang waren beide Exemplare hart, aber durchscheinend ist etwas anderes! Außerdem fiel die größere Flasche um und bekam dadurch eine abgeflachte Rückseite. Wegrollen kann sie nun nicht mehr! Außerdem verzog sich der dünne, offene Halsbereich. Das war’s also auch noch nicht!

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Beitrag von Falkenauge am Di 12 Aug 2014, 12:32


Mit dem FIMO hatte ich mir bei PANDURO Modellierpinsel gekauft, von denen ich in der Zeitschrift Figuren International gelesen hatte. Dieses Hausorgan von ANDREA MINIATURES erscheint vierteljährlich und hat wie der spanische Figurenhersteller den Schwerpunkt bei hochwertigen Metallfiguren. Allerdings gibt es auch viele Tipps zur Bemalung, zu Umbauten und zur Modellierung. Leider haben die BERLINER ZINNFIGUREN mit Heft 50 gerade in diesem Sommer die Herausgabe eingestellt und so muss nun die deutsche Ausgabe direkt in Spanien per Abonnement bezogen werden. Die Pinsel besitzen eine Gummispitze und so hält sich das Anfeuchten, mit dem das Ankleben der Modelliermasse verhindert wird, länger am Werkzeug. Bei der Arbeit an den Flaschen merkte ich dann, wie genial das Material fürs Modellieren ist. Mit der langsamen Verstärkung des Druckes gegen das Objekt „tastet“ man sich sozusagen an die gewünschte Struktur heran. Und die verschiedenen Spitzenformen erlauben unterschiedliche Strukturen. Der Satz besteht aus einem gleichmäßig runden Kegel, einer Spitze in Meißelform und einer hinten leicht gerundeten Spitze, deren vordere Kanten ein Dreieck bilden. Je nach gewünschter Struktur legte ich einen ausgewählten Pinsel in der linken Hand als Gegenlager an die Modelliermasse und arbeitete mit anderem Pinsel in der rechten die Form heraus. Die € 6,99 für den Pinselsatz haben sich wirklich gelohnt!

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Aber zurück zum Thema Flaschen: Nach den bislang gemachten Erfahrungen konnte ich mir mit dem FIMO die Mühe mit innerem Hohlraum sparen. Unter Transparenz hatte ich mir mehr vorgestellt. Nach nur kurzer Übungszeit mit den Modellierpinseln brauchte ich nur wenige Minuten zur Gestaltung einer Flasche. Aber auch die Vollversion verzog sich beim Härten im Ofen. War vielleicht die Temperatur zu hoch? Nein! Das einzelne Versuchsmodell beulte sich noch mehr aus und musste kurz mit der mittleren Temperatureinstellung nachgehärtet werden. Könnte höhere Temperatur das Verändern der modellierten Flaschenform verhindern? Absolut nicht! Der verbrannte Klumpen zeigte es deutlich: Die ursprüngliche Temperaturwahl ist für weitere Projekte genau richtig und FIMO ist für solch kleine Objekte nicht geeignet. Eigentlich schade, denn es war angenehm mitten im Modellieren auch eine Pause von einer Stunde und länger einlegen zu können, ohne dass das weggelegte Material von alleine aushärtet.

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Nun war ich natürlich neugierig, ob ich mit den Pinseln mein APOXIE SCULPT so gut formen kann wie FIMO. Auch bei der Zweikomponenten-Modelliermasse haben sich die Pinsel gut bewährt, obwohl das Material viel weicher als FIMO ist und damit schneller auf den Druck mit den Gummispitzen reagiert. Hundertprozentig wurden die Flaschen aber noch nicht, denn beim Formen der Hälse verdrückte ich immer wieder etwas den unteren Bereich. Außerdem war ich schon ziemlich k.o.

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Also versuchte ich es am nächsten Tag in zwei Modellierungsetappen: Zuerst gestaltete ich das eckige Unterteil und erst nach der Härtung den Flaschenhals. Dabei kam mir eine weitere Idee und ich formte einen der Hälse und auch die Flaschenstöpsel wieder aus FIMO. Wie reagierte nun die Kombination im Ofen? APOXIE blieb stabil und wurde etwas heller. FIMO verband sich gut mit der Modelliermasse, aber der Hals sackte zusammen. Von den Stöpsel entschwanden zwei der Winzlinge der Winzlinge in den Weiten des Teppichbodens, als ich sie auf die Flaschen stecken wollte.

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Fazit: Flaschen nur aus APOXIE sind derzeit für mich die beste Variante und die Stöpsel sollte man gleich auf der Flasche modellieren, FIMO ist für detaillierte Kleinstrukturen nicht geeignet und Gummipinsel sind eine sehr sinnvolle Hilfe beim Modellieren.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Mi 29 Jul 2015, 14:06


Mittlerweile hatte ich ein kleines Arsenal mehr oder weniger gelungener Fläschchen.

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Das kleinste bemalte ich als Tintenfass und setzte eine verkürzte Wellensittichfeder ein.

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Die braunen setze ich wohl eher als Getränkeflaschen ein.

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Auch für die übrig gebliebenen Arzneifläschchen fehlen noch die Etiketten.

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Außerdem bekam ich von Hans-Werner dankenswerterweise schöne Flaschen-Rohlinge aus Acryl.

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Das ist der derzeitige Bastelstand zum Thema Flaschen. Derzeit ruht dieser Bereich, da sich andere Bastelschwerpunkte ergeben hatten.

Viele Grüße, HW
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Beitrag von Falkenauge am Do 30 Jul 2015, 13:41


Dagegen ging es beim Arztkoffer weiter voran. Der Koffer und die Schubladen bekamen bewegliche Griffe aus Draht, die mit Weichmetall-Streifen befestigt wurden.

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Die Scharniere entstanden ebenfalls im Eigenbau und wurden in den Holzrahmen eingesenkt.

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Beitrag von Falkenauge am Do 30 Jul 2015, 13:57


An der Gestaltung des Schlosses hatte ich lange geknobelt. Dann kam mir die Idee, wie ich es funktionstüchtig bauen kann. Als Zunge klebte ich drei Lagen Weichmetall aufeinander und ließ oben eine Aussparung für den Schlüssel, der aus Blumendraht gebogen wurde.

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Für die Zunge brauchte der Rahmen passende Hohlräume. Den großen Hohlraum bohrte ich für den Schlüssel an.

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Mit den Beschlägen hatte ich alle Bauteile beisammen. Den Schlüssel musste ich fest einbauen, damit die Hebelwirkung die Zunge vorschiebt. Das hat wenigstens den Vorteil, dass der Winzling nicht verloren gehen kann. Vor dem Einbau wurde die Zunge eingeölt.

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Die Form und Größe des Beschlags beim Schlüssel übernahm ich vom Vorbild.

Viele Grüße, HW
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