Der lustige Modellbauer
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baubericht der S3/6 von avi

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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am Fr Dez 06, 2013 9:10 pm

Glückwunsch, Avi! Präzise, durchdacht, jeder Schritt genau überlegt. Nach wie vor blicke ich neidisch auf das Innentriebwerk und den Barrenrahmen sowie den korrekt verlängerten Kessel und die korrekt gesetzten Hülsen der Schub- und Schieberstangen. Den Tender würde ich, wenn ich ihn noch einmal zu bauen hätte, mit den Messingplatten bekleben und die Löcher und Stöße verspachteln. Dann die Archer-Nieten platzieren. Das ergibt eine saubere Grundlage für die Lackierarbeiten. Die Radsterne sehen noch unlackiert aus. Ich habe sie rot sprühlackiert, dann ganz leicht mattschwarz draufgehalten und gleich noch einmal rot. Ein einfacher und sehr zufriedenstellender Schritt... Bin wahnsinnig gespannt auf die weiteren Baufortschritte! Gruß maxl
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Beitrag von aviavi59 am Sa Dez 07, 2013 8:47 am

Winker Hello 

... wer sagt denn dass der tenderkasten nicht grundiert wird ?
mit dem holzkitt habe ich die derben nuten in den tenderwänden zugesetzt
das ist lediglich eine vorarbeit um später nicht mit teurem spachtel aasen zu müssen

aber ich sehe ihr beobachtet meine schritte mit argusaugen, das ist gut so, und dafür ist
unser haufen bekannt und geschätzt
Freundschaft 


warum ich eventuell auf die messingbeplankung verzichten werde liegt einfach
an der tatsache dass die tenderwände dann unerträglich dick werden
die sind ohnehin schon viel zu dick geraten !!!
der vorbildtender besteht doch aus stahlplatten und nicht aus 20cm dicken panzerplatten...
meine ursprüngliche iddee war auch, den tender aus cevausit zu erstellen, das habe ich dann
verworfen um nun doch endlich einmal voranzukommen

es sind noch so viele hürden zu nehmen
der antrieb zum beispiel - die planung sieht 4 motoren vor, jede tenderachse bekommt einen
die getriebe werden mit hilfe von zahnriemen realisiert (lemo-solar)
die schleifkontakte müssen erdacht werden, am tender sowie an der lok

der kessel wird im bereich der feuerbüchse neu erstellt werden müssen, die angeklebten
bleche reichen mir da nicht, die feuerbüchse mit stehkessel wird eventuell aus einem stück sein !
und vor allem nach vorn geschlossen !!!

eine bremsanlage inclusive der bremszylinder am mittleren pendelblech wird realisiert

die rauchkammertür ist eine katastrophe, die tür geht hier nahtlos in den kessel über !
es fehlt also die zarge, somit haben die vorreiber  gar keine auflagefläche
und stehen beim bausatz dämlich an der seite herum...

die pufferbohle besteht am vorbild aus einem U-profil, und nicht aus massivem material !
die puffer sind zu lang, die angedeuteten schläuche viel zu klobig

die gesamte steuerung muss wegen des geringeren, vorbildgerechten radstandes, gekürzt werden


fachliteratur musste beschafft werden, ein autodidaktisches selbststudium über diese lokomotive
und über dampfloktechnik im allgemeinen, ist in ausführung

da wo ich vor 2 jahren stand, als ich diese werbung im TV sah, DIE BAYERISCHE S3/6,  bin ich schon lange nicht mehr...
ein weiter weg der einem alten knacker zwischen 50 und 60 neue aufgaben stellte
und lehrte die arbeit der väter zu respektieren, und endlich auch zu lieben

was in der erinnerung wohnt und was die widerliche deutsche börsenbahn aus einer der
schönsten arten der fortbewegung gemacht haben sind gänzlich konträr
auch das ist ein weg sich eine welt zu erschaffen die es so nicht mehr gibt
dem gilt mein streben

da ist also noch sehr viel arbeit zu leisten, wenngleich konzepte stehen und grübeleien in die realisierung transformieren
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Bastlerfuzzy am Sa Dez 07, 2013 10:46 pm

Hallo Avi,

donnerwetter, da hast Du Dir ja was vorgenommen, daß wird mal eine Super S 3/6.

Gruß Dietmar
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am So Dez 08, 2013 1:45 am

Hallo Avi,

nun ich hoffe, dass Du nicht steckenbleibst, bei allem was Du Dir vorgenommen hast.
Ich bin mir übrigens sicher, dass Du mit dem gesamten Treib- und Steuergestänge des Bausatzes recht unzufrieden bist. Nach Fotos zu urteilen, sieht es so aus als ob diese eher alte H0-Modelle als Vorbild hatten (wie einige andere Details auch). Im Massstab 1:32 kann man das ja richtig filigran und dennoch stabil bauen. Ich sage das nur, weil Du die Steuerung ohnehin schon erwähnt hast.
Mein Blick geht bei Dampflokmodellen nach dem Gesamteindruck immer zuerst auf Räder und Gestänge. Ich bin seit jeher fasziniert wenn sich das alles vor unseren Augen bewegt - am besten bei ganz langsamer Fahrt im BW. Da könnte ich Tagelang zusehen.
Ja: zu unseren Vätern: ein Kollege und guter Freund meines Vaters war als junger Bursche in den 50er-Jahren Heizer auf einer BR 50. Er hat immer davon geschwärmt obwohl es ein Knochenjob war. Irgendwo in einer alten Ausgabe eines Eiesnbahn-Magazins steht, das bei einer BR 43 (also grosser Kessel) 47 kg Kohle pro Kilometer (!!!!) guter Durchschnitt war. Dan weren es bei einer 50er grob geschätzt wohl 40 kg gewesen sein. Was für eine Schaufelei - und dabei auch noch immer das Feuerbett kontrollieren...

Übrigens: als Porenfüller hatte ich früher, wenn ich irgend etwas aus Sperrholz zusammengezimmert hatte, immer Clou G1 Schnellschliffgrund (das Zeugs hatten wir schon im "Werkunterricht" in den frühen 70ern - lang ist's her) genommen. Ist sicher mittlerweile sehr teuer - und vielleicht nicht mehr das beste oder geeignetste Produkt. Ich hatte damals jedoch immer erstklassige Ergebnisse damit erzielt: dreimal mit dem Pinsel lackieren (trocknet sehr schnell und man spart sich das umständliche Arbeiten mit Luftpinsel und ungesundem Zellulose-Verdünner) und ganz fein schmirgeln - Lack drauf und es ist glatt wie es sein soll. Aber wie gesagt: das war wohl "gestern".

Ich bin auf deine weiteren Fortschritte gespannt wie ein Flitzebogen,

Gruss,
Christian
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am So Dez 08, 2013 3:39 am

Hallo avi, am Schluss wirst du dich noch fragen, warum du überhaupt den Bausatz gebraucht hast. Wäre vielleicht auch ohne gegangen... Aber Spaß beiseite - deine Überlegungen sind wirklich sehr vorausschauend, kritisch, selbstkritisch. Feuerbüchse mit Stehkessel aus einem Stück, das klingt verlockend. Mit der Rauchkammertür kann ich dir auch nur beipflichten! Beim Tenderkasten aber sieht man die Dicke der Bleche doch garnicht - das ist halt ein Kasten. Im oberen Bereich gebe ich dir Recht. aber ich möchte jetzt schon fast wetten, dass du da das Holz sowieso durch Blech ersetzt. Occre hat die Lokomotive halt von außen nach innen konstruiert - wenn man ihr denn ein "Innen" überhaupt zusprechen möchte. Ein vorbildgetreuer Bausatz wäre genau den umgekehrten Weg gegangen, so, wie du es jetzt versuchst. Erinnert mich an meinen Pocher Bugatti, den ich vor Jahren mal gebaut habe. Da ging es mit dem Motor und Getriebe los, dann kam das Chassis und schließlich wurde alles durch die Karosserie mehr oder weniger verdeckt! Man kann sich natürlich fragen: Wozu? Aber das ist eben Modellbaukunst! Gruß maxl
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am So Dez 08, 2013 4:25 am

Hallo Maxl,

Stimmt: von innen nach aussen wäre besser gewesen. Bei einer Dampflok in diesem Massstab sieht man ja auch sehr vieles wenn die Bauteile filigran (=vorbildgetreu) genug sind. Ich glaube, wie gesagt, dass Occre sich an H0-Modellen (anstatt nur am Original) orientiert hat. Hier in Portugal (wo ich zurzeit lebe) gab es einmal einen Etappenbausatz einer Französischen Dampflok - in haargenau der gleichen Bauweise - ganz sicher vom selben Hersteller. Mir fielen auch sofort die Pizzasschneider und übergrossen Nieten auf - und die Lok war mir unbekannt. Ich verstehe aber, dass einem Deutschen (wie auch mir) die wunderschöne S 3/6 sehr viel sagt, und wie man hier sieht: wenn das Modell sauber gebaut ist, ist es trotz vieler Fehler und wirklich unnötiger Kompromisse (des Bausatzes) dennoch eine absolute Augenweide. Meine Bewunderung gilt den Modellbauern!
Ja: Avi kann (fast) zaubern! Aber mir fallen da noch beide Dietmars und "Bluetrain" ein. Ebenfalls erstklassige Eisenbahn-Modellbauer.

Jetzt schaue ich mir einmal Bilder des Originals an um zu verstehen, wie genau die Rauchkammertür und der Stehkessel aussehen und beim Bausatz abweichen.

Gruss,
Christian
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am So Dez 08, 2013 5:01 am

Stimmt, Christian - das fertige OccreModell der S3/6 macht trotz aller Kompromisse, die der Bausatz und man selbst eingeht, einen nachhaltigen Eindruck, saubere Verarbeitung vorausgesetzt. Ich jedenfalls mag mein "einfaches" Modell, auch wenn ich Avi's Anspruch und praktische Umsetzung nur bewundern kann. Gruß maxl
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Beitrag von aviavi59 am So Dez 08, 2013 7:19 am

Winker Hello 

zur rauchkammertür am modell, das übel besteht einfach darin dass der kegel im durchmesser viel zu groß geraten ist
und somit am rand kein platz mehr blieb für stirnfläche des kessels und dem eigentlichen kranz der tür
auf diesem kranz befinden sich die keilflächen auf denen die vorreiber liegen sollten
der kranz existiert am modell nicht
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von nozet am So Dez 08, 2013 7:30 am

Hallo AVI,

Für die Stromabnahme gibt es Pilz-/Kugelkontakte.
Bei Munz findest du auch Achslager, was die Stromabnahme
bei schiefer Gleislage verbessert.

Code:
http://www.amz-munz.de/deutsch/zubehoer.html
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am So Dez 08, 2013 7:44 am

aviavi59 schrieb:Winker Hello 

zur rauchkammertür am modell, das übel besteht einfach darin dass der kegel im durchmesser viel zu groß geraten ist
und somit am rand kein platz mehr blieb für stirnfläche des kessels und dem eigentlichen kranz der tür
auf diesem kranz befinden sich die keilflächen auf denen die vorreiber liegen sollten
der kranz existiert am modell nicht
Unglaublich: Ich habe gerade mehrere H0-Modelle der S 3/6 im Internet gesehen: die haben die Rauchkammertür alle korrekt mit dem zweiten abgesetzten Ring (also die Tür an sich) und dem Kegel mit kleinerem Durchmesser (relativ zum Kessel). Das sieht gleich viel filigraner und schöner/überzeugender  aus. Da wurde bei Occre wirklich sehr schlampig recherchiert.... Wer hat nur diese Schlendriane damals ans Werk gelassen? Eine Märklin H0-Lok komplett abzukupfern und auf 1:32 zu vergrössern hätte wohl bessere Ergebnisse erbracht. Unglaublich....

Da kann Eigenbau (bei der Rauchkammertür) nur die Lösung sein.

Gruss,
Christian
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So Dez 08, 2013 7:50 am

Hallo Norbert,

externe Links bitte immer kodieren! Danke.
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am Mo Dez 09, 2013 1:57 am

Eine Problemlösung zieht das nächste Problem nach sich. So geht das Spiel. Ich habe die Rauchkammertür letztlich gelassen, wie sie war. Vielleicht kann man sie in einen Außenring und die Tür selbst zerlegen? Um dann die Tür etwas erhöht wieder aufzusetzen und so den Türkranz zu gewinnen? Optisch finde ich den Fehler allerdings nicht einmal so gravierend. Da haben mich andere (völlig unnötige) Kompromisse weit mehr gestört. Gruß maxl
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am Mo Dez 09, 2013 4:36 am

maxl schrieb:Eine Problemlösung zieht das nächste Problem nach sich. So geht das Spiel. Ich habe die Rauchkammertür letztlich gelassen, wie sie war. Vielleicht kann man sie in einen Außenring und die Tür selbst zerlegen? Um dann die Tür etwas erhöht wieder aufzusetzen und so den Türkranz zu gewinnen? Optisch finde ich den Fehler allerdings nicht einmal so gravierend. Da haben mich andere (völlig unnötige) Kompromisse weit mehr gestört. Gruß maxl

Hallo Maxl,

Ja, das hört sich gut an: mit den existierenden Teilen die Rauchkammerfront "verfeinern". Dass eine Lösung andere Probleme nach sich zieht gilt ja immer nur bis zu einem gewissen Punkt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich unbedingt Grenzen setzen muss: wie weit werde ich gehen? Es ist ja unmöglich ein um den jeweiligen Massstab perfekt "geschrumpftes" Original zu bauen. Also wählt man eine gewisse Anzahl von Korrekturen, Ergänzungen und Detaillierungen. Kompromisse sind dann auf einer feineren, höheren Ebene, aber sie sind weiterhin da. Klar: ich erzähle nichts neues. Avi's Treibräder z.B. sind noch lange nicht Masstäblich, aber schon viel besser. Es wird ja ein Funktionsmodell. Ja: das komplette Fahrgestell ist bei Avi jetzt so, wie es eigentlich sein sollte. Mit Metall so sauber und funktionsfähig zu bauan, ist für mich unmöglich. Da fehlen mir viele Jahre an Erfahrung (falls ich überhaupt das Talent dazu habe). Also schaue ich zu und staune.  Winker 2 

Gruss,
Christian
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antwort

Beitrag von aviavi59 am Mo Dez 09, 2013 5:41 am

Winker Hello 

und dank für die anregungen

ja, ich zehre von meinem talent zu improvisieren, durchaus auch von handwerklichem geschick und beharrlichkeit
gewürzt mit dem lebensmotto:  IMMER SO GUT WIE MÖGLICH, NICHT WIE NÖTIG

die lösung für die rauchkammertür ist denkbar einfach:
die ulkigen mutternähnlichen gnubbbels werden rückgebohrt und die nieten fortgeschliffen
alsdann ersetzt ein ring in passenden maßen diese zone, es entsteht somit eine verlängerung der kesselstirn
gemeinsam mit der verkürzung und verjüngung des rauchkammerkegels an dieser stelle
auf diesen ring kommt ein zweiter, kleinerer, sehr flacher, der den kegel umringt und die umrandung desselbigen darstellt
dann werden die nieten auf dem äußeren ring wieder ersetzt und es können vorreiber kreiert oder gekauft werden...

(das "zuviel" am kessel kann ich in meinem fall hinten wieder abtrennen oder so belassen
da mein kessel bis in das führerhaus ragt, die endgültige konstruktion am stehkessel steht ja eh noch nicht fest)

vorteile:
im nachhinein möglich

für diejenigen deren kessel bündig mit dem zylinderblock steht, entsteht eventuell der vorbildgerechte vorsprung des kessels

der kegel muss nicht vergewaltigt werden

nachteil:
die passenden ringe finden.... - .... wird für mich kein problem sein

mach mich gleich auf die suche nach passendem material
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am Mo Dez 09, 2013 6:02 am

Hallo Christian, hallo Avi, vielen Dank für eure Ausführungen. Was den Anspruch angeht, hätte ich gerne Avi nachgeeifert, was meine Möglichkeiten betrifft, bin ich bei Christian. In letzter Konsequenz muss jedes Modell das Vorbild letztlich aber auch in gewissem Grade stilisieren, den Gesamteindruck verdichten oder "idealisieren" - wie man halt will. Und da findet jeder Modellbauer seinen Möglichkeiten gemäß die eigene Antwort. Für mich ist es sehr reizvoll zu sehen, was alles aus dem gleichen Bausatz entstehen kann! Ich bleibe sehr gespannt! Gruß maxl
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DER EINE RING DIE RAUCHKAMMERTÜR ZU KNECHTEN

Beitrag von aviavi59 am Mo Dez 09, 2013 8:48 am

Winker Hello 

...gesagt getan

grübel,grübel und studier, auf den außenring habe ich dann doch verzichtet
die stirnseite um den kegel herum habe ich zuerst grob mit dremel, dann mit feile bearbeitet:



so weit, bis sich die zu sehende (pfeil) fase herausbildete
der kranz hat genügend fleisch, die fase ist etwas mehr als 1mm stark

DER RING

die suche hat nix passendes ergeben, also einen ring herstellen... ganz einfach:



die zutaten, ein stück blech, so etwa 0,6mm, und eine lochsäge mit etwa dem durchmesser des kegels:


ein schickes loch welches dann mit blechschere befreit wurde:



zuerst ein grobschnitt, dann der feinschnitt:



das geht leichter als es aussieht da die schere fast selbständig in die rundung läuft

dann wurde der rohling zwischen zwei schleifleinen in form gebracht:



als unterlage ein stück styrodur, mit viel druck reiben !

durch diese maßnahme wird der ring sehr glatt, die durch reibung entstehende wärme hilft bei der egalisierung

wenn der ring zu weit ist wird er getrennt und so lange der keil erweitert bis es passt:




nun schick an die stirn geklebt, kleben am besten mit cyanacrylat der sorte hochviskos (weiter oben vorgestellt)




so, nun hat die rauchkammertür ihren kranz für die vorreiber
die arbeit ist grob erledigt, der ring etwas zu breit geraten...schegal...
was noch fehlt ist eine grundierung mit glasurit universalspachtel metall/holz
damit wird die kehlenfuge vom ring zur tür ausgefüllt und die bearbeitungsspuren egalisiert
dann können die nieten wieder drauf und die bohrungen für vorreiber und stangen gesetzt werden
die scharniere können dann leicht aus messingzeuges gefertigt werden

gut 2 stunden arbeit
weiter demnächst


Zuletzt von aviavi59 am Mo Dez 09, 2013 9:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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DANKE

Beitrag von aviavi59 am Mo Dez 09, 2013 9:08 am

für den link norbert, das geht in ausführung denke ich
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am Mo Dez 09, 2013 9:17 am

Hallo Avi,

Wie immer: ganz saubere Arbeit!  Bravo  Bravo  Und schon erkennt man, dass es eine Tür ist, die auf der Kesselstirnwand sitzt. Das gehört ja immerhin zum "Gesicht" der Lok.

Gruss,
Christian
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Beitrag von aviavi59 am Mo Dez 09, 2013 9:49 am

ja, christian, so sollte es sein

maxl, jeder so gut wie er kann, gefallen muss es und das tut es bei allen projekten hier
alle erbauer der lok haben für sich etwas verwirklicht
am ende beindruckt das modell schon allein wegen der schieren größe
und tiefer respekt vor der arbeit


hier noch ein vergleich der situation vor und nach der mutation der rauchkammertür:

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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von opaholger am Mo Dez 09, 2013 10:12 am

Hallo Avi,

auch wenn ich nicht bei jedem Fortschritt deinerseits mich zu Wort melde, (  shocked  mir fehlen nämlich dann die Worte). Ich ziehe meinen Hut, Die Umsetzungen deiner Ideen in und an diesem Bausatz sind ganz große Klasse.
 Einen Daumen 
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von maxl am Mo Dez 09, 2013 11:23 pm

Wieder mal Spitze, Avi! Gibt es eigentlich auch noch Dinge, die dir nicht gelingen? Hut ab, maxl
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MESSINGWERK

Beitrag von aviavi59 am Mo Dez 16, 2013 6:45 am

Winker Hello 

lange suche in den weiten des www ......mit diesem ergebnis:



diverse flansche, ventile, vorreiber, wasserstandsanzeiger

was bei H0 mit weinert und co möglich ist, gilt auch für S3/6 in spur 1

verwunderlich daß diese teile nur halb so kostenintensiv sind wie das weinert zeuges

ach ich mag diese vergleiche:



zu sehen die silbernen ventilkörper vom bausatz im vergleich zum messingfeinguss
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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Bastlerfuzzy am Di Dez 17, 2013 12:16 am

Hallo Avi,

ist schon super, was Du aus den Bausatz machst. Die Gußteile machen schon was her, kein Vergleich mit den Holzknubbeln vom Bausatz.

Gruß Dietmar
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super

Beitrag von aviavi59 am Fr Dez 20, 2013 5:18 am

Winker Hello 

ja richtig, rückblickend und bei den bisherigen ausgaben, ist es jetzt nur logisch das modell
nach allen regeln der kunst zu supern

sogar die treibräder in messing mit aufgesetzten spurkränzen sind möglich...

teile dazu treffen nach und nach ein


die männer mit den roten zipfelmützen und den weißen bärten kommen in die spur



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Re: baubericht der S3/6 von avi

Beitrag von Christian61 am Fr Dez 20, 2013 5:39 am

Avi,

Wenn ich Dich nicht mittlerweile kenne würde, wäre meine Empfehlung: bitte verzettele Dich nicht, sonst gibst Du womöglich noch auf. Aber Du hast das Talent und die Ausdauer, die Sache durchzuziehen und die allerbeste S 3/6 zu bauen die in diesem Massstab möglich ist. Ausserdem weiss ich, dass dein Modell dem alten Münchner (Fotonarr, und ganz lieben Freund) Alfred gewidmet ist, der leider nicht mehr bei uns weilt.

Ja: die Treibräder (Ich habe es schon erwähnt, und ich sporne Dich sehr gerne an . weil ich weiss Du kannst es!!!) haben noch "Spielraum" was die Massstäblichkeit angeht. Filigranere Speichen würden auch den wunderbaren Rahmen und die inneren Triebwerke noch besser zur Geltung bringen.

Wie gesagt: wenn ich Dich nicht mittlerweile kennen würde, wäte meine Empfehlung: das ist klasse so wie es ist - ziehe es einfach durch. Aber da ich Dich kenne sage ich: gebe Dein Allerbestes - Das wird dann ein Schmuckstück, dass dem Original alle Ehre nacht, und von dem es kein zweites gibt.

Und jetzt zu den Kreuzköpfen und dem äusseren Treib-und Steuergestänge. Die Teile des Bausatzes werden zukünftigen feinen Treibrädern  Pfeffer  Pfeffer und all den inneren Details keinesfalls gerecht. Das wird eine Herausforderung....

Ich weiss Du bekommst das hin  Very Happy 

Gruss,
Christian
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Re: baubericht der S3/6 von avi

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